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SUPERSIM

Haus & Garten

1.17K Bewertungen
4,8
Entwickler
Anton Seissiger GmbH
Veröffentlicht
31.01.2017
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Wer seine Kameras nicht ständig einzeln öffnen möchte, bekommt mit SUPERSIM eine klar auf Übersicht ausgelegte Lösung. Ich habe die App als Begleiter für die Kameraüberwachung ausprobiert und dabei vor allem darauf geachtet, wie gut sie sich im Alltag anfühlt: beim kurzen Blick auf Wohnung oder Grundstück, bei mehreren Kameras und in Situationen, in denen man nicht erst durch verschiedene Menüs suchen möchte. Der Grundgedanke ist angenehm direkt: Die App soll die Bilder der eigenen Kameras an einem Ort zusammenführen.

Das passt besonders gut in die Kategorie Haus & Garten. SUPERSIM ist kostenlos erhältlich, richtet sich an Nutzer jeden Alters und wird von Anton Seissiger GmbH entwickelt. Die Anwendung ist seit dem 31. Januar 2017 verfügbar und hat sich mit über hunderttausend Installationen sowie einer durchschnittlichen Bewertung von 4,8 bei ungefähr 1.900 Bewertungen eine solide Nutzerbasis aufgebaut. Diese Zahlen ersetzen natürlich keinen eigenen Test, zeigen aber, dass die App nicht nur für einen kleinen Kreis gedacht ist.

Wie sich SUPERSIM heute im Alltag anfühlt

Beim ersten Start ist die wichtigste Frage nicht, ob die Oberfläche besonders spektakulär aussieht, sondern ob ich schnell zu dem Kamerabild komme, das ich gerade brauche. Genau hier liegt die Stärke der App. Sie wirkt nicht wie ein allgemeines Smart-Home-Cockpit, das neben Kameras noch zahlreiche andere Geräte verwalten möchte. Der Schwerpunkt liegt auf dem visuellen Überblick.

Das ist ein wichtiger Unterschied zu vielen herkömmlichen Lösungen. Wer nur gelegentlich nachsehen will, ob am Hauseingang alles ruhig ist, braucht keine umfangreiche Hausautomatisierung. Eine App, die den Kamerazugriff in den Mittelpunkt stellt, kann dadurch übersichtlicher bleiben. In meiner Nutzung war dieser reduzierte Ansatz angenehm, weil ich nicht erst durch Beleuchtung, Heizung, Szenen oder andere Bereiche navigieren musste.

Für den Alltag bedeutet das: Ich kann die App öffnen, einen schnellen Kontrollblick machen und sie wieder schließen. Dieser Ablauf klingt unscheinbar, entscheidet aber darüber, ob man eine Überwachungslösung wirklich regelmäßig verwendet. Gerade bei Kameras ist eine unkomplizierte Darstellung oft wertvoller als eine lange Liste theoretischer Möglichkeiten.

Ein realistisches Beispiel ist die Situation nach einem langen Arbeitstag. Ich erwarte ein Paket, möchte aber nicht sofort zur Tür gehen oder den Computer einschalten. Mit SUPERSIM kann ich zunächst prüfen, was die Kamera am Eingangsbereich zeigt. Ebenso praktisch ist ein kurzer Blick auf einen Nebenraum, eine Garage oder einen Gartenbereich, wenn man unterwegs ist und die Kamera bereits eingerichtet wurde.

Für wen der zentrale Überblick sinnvoll ist

Die App passt meiner Einschätzung nach vor allem zu Menschen, die bereits kompatible Kameras verwenden und deren Bilder zentral auf dem Smartphone oder Tablet sehen möchten. Sie ist auch interessant für Haushalte, in denen mehrere Blickwinkel wichtig sind: etwa Eingang, Hof und Innenbereich. Statt sich die verschiedenen Kameraoberflächen zu merken, erhält man eine gemeinsame Anlaufstelle.

Besonders hilfreich ist das für Nutzer, die keine komplizierte technische Umgebung aufbauen wollen. Wenn das Ziel lautet, Kameras bequem zu kontrollieren, ist ein fokussiertes Werkzeug meist leichter verständlich als eine überladene Plattform. Auch Familienmitglieder, die keine Lust auf technische Einstellungen haben, profitieren eher von einer klaren Bildansicht als von zahlreichen Expertenoptionen.

Weniger passend ist SUPERSIM für jemanden, der eine vollständige Sicherheitszentrale erwartet. Wer zusätzlich umfangreiche Automationen, ausgefeilte Alarmregeln, die Verwaltung vieler unterschiedlicher Smart-Home-Geräte oder eine professionelle Videoanalyse sucht, sollte die eigene Erwartung vorher prüfen. Die App ist in erster Linie der Zugang zu den Kamerabildern, nicht automatisch ein vollständiges Sicherheitssystem.

Einrichtung und täglicher Arbeitsablauf

Bei einer Kamera-App entscheidet die Einrichtung stark über den späteren Eindruck. Selbst eine gute Oberfläche hilft wenig, wenn die erste Verbindung unübersichtlich ist. Ich würde deshalb empfehlen, die Kameras zunächst einzeln zu testen, bevor man mehrere Geräte gleichzeitig einbindet. So lässt sich leichter erkennen, ob ein Problem an der App, an der Kamera oder an der Netzwerkverbindung liegt.

Ein sinnvoller Ablauf besteht darin, zuerst die Kamera am wichtigsten Standort einzurichten. Danach sollte man prüfen, ob das Livebild zuverlässig erscheint und ob die Darstellung auf dem eigenen Gerät angenehm lesbar ist. Erst wenn dieser Grundzugriff funktioniert, lohnt es sich, weitere Kameras hinzuzunehmen. Das spart Zeit und verhindert, dass sich mehrere mögliche Fehlerquellen vermischen.

Bei mehreren Kameras ist eine verständliche Benennung besonders wichtig. Namen wie „Eingang“, „Garage“ oder „Terrasse“ sind im Alltag hilfreicher als technische Modellbezeichnungen. Das ist kein spektakuläres Detail, aber ein echter Produktivitätstipp: Wenn ich in einer unruhigen Situation schnell nachsehen möchte, sollte ich nicht überlegen müssen, welches Gerät hinter einer kryptischen Bezeichnung steckt.

Außerdem sollte man die Positionen der Kameras bewusst trennen. Eine Übersicht ist nur dann nützlich, wenn ich auf Anhieb weiß, welcher Bildausschnitt zu welchem Ort gehört. Bei ähnlichen Perspektiven kann es sonst leicht passieren, dass man das richtige Bild zwar öffnet, aber den entscheidenden Bereich nicht sofort erkennt.

Was die Entwicklung für den heutigen Eindruck bedeutet

SUPERSIM ist keine neue Anwendung, sondern bereits seit 2017 auf dem Markt. Das ist interessant, weil eine längere Verfügbarkeit bei einer Kamera-App zweierlei bedeuten kann: Einerseits spricht sie für einen dauerhaft bestehenden Anwendungsfall, andererseits darf man nicht automatisch moderne Funktionen erwarten, nur weil eine App lange angeboten wird.

Die bestätigte Veröffentlichung zeigt vor allem, dass der Grundgedanke nicht kurzfristig entstanden ist. Der Kern bleibt nachvollziehbar: Kamerabilder sollen zentral erreichbar sein. Bei der Bewertung aktueller Qualität würde ich trotzdem stärker auf die tatsächliche Bedienung, die Kompatibilität mit der eigenen Kamera und die Stabilität im persönlichen Netzwerk achten als auf das Alter der Anwendung.

Die hohe durchschnittliche Bewertung und die große Zahl an Installationen vermitteln einen positiven Gesamteindruck. Für mich ist das ein gutes Signal, aber kein Ersatz für die Prüfung des eigenen Setups. Kamera-Apps hängen immer von mehreren Faktoren ab. Ein Smartphone, ein Netzwerk und ein Kameramodell können sich anders verhalten als die Geräte anderer Nutzer.

Die Entwicklung sollte man deshalb realistisch betrachten. Eine App kann über Jahre nützlich bleiben, ohne jedes Jahr völlig anders auszusehen. Gleichzeitig verändern sich Betriebssysteme, Geräte und Sicherheitsanforderungen. Wer SUPERSIM bereits verwendet, sollte bei Aktualisierungen nicht nur auf neue sichtbare Funktionen achten, sondern auch darauf, ob der tägliche Zugriff weiterhin zuverlässig und verständlich funktioniert.

Auswirkung auf bestehende Nutzer

Für bestehende Nutzer liegt der größte Vorteil wahrscheinlich in der Gewohnheit. Wenn die Kameras einmal sinnvoll eingerichtet sind, wird die App zu einem festen Kontrollpunkt. Das ist besonders angenehm, wenn man nicht jedes Mal neu überlegen möchte, welche Anwendung für welchen Kameratyp zuständig ist.

Ein guter persönlicher Arbeitsablauf ist, die wichtigsten Kameras nach ihrer praktischen Bedeutung zu ordnen. Die Kamera am Eingang steht dann gedanklich an erster Stelle, während weniger häufig benötigte Bereiche weiter hinten bleiben können. Dadurch wird der schnelle Kontrollblick tatsächlich schneller. Bei mehreren Standorten hilft es außerdem, die Namen einheitlich zu gestalten, etwa immer nach Ort und Blickrichtung.

Für Familien ist es sinnvoll, vorab festzulegen, wer welche Kamera hauptsächlich nutzt. Das verhindert nicht nur Verwirrung, sondern macht auch deutlich, welche Ansicht wirklich relevant ist. Die App kann den Zugriff bündeln, aber sie ersetzt keine gemeinsame Absprache darüber, wann und warum Kameras kontrolliert werden.

Ein weiterer praktischer Punkt betrifft die Erwartung an ein Livebild. Ein Kamerabild ist nicht automatisch ein vollständiges Protokoll aller Ereignisse. Wenn ich nur gelegentlich hineinschaue, kann ich einen Moment zwischen zwei Ereignissen verpassen. Deshalb sollte man SUPERSIM als Werkzeug für den direkten Überblick verstehen und nicht als alleinige Garantie dafür, dass jede Bewegung lückenlos dokumentiert wird.

Das ist eine der wichtigsten Abgrenzungen zu professionelleren Sicherheitslösungen. Eine klassische Kamera-App ist bequem, weil sie den Zugriff vereinfacht. Ein spezialisiertes System kann dagegen zusätzliche Aufgaben übernehmen, beispielsweise Ereignisse strukturieren oder Meldungen nach eigenen Regeln verarbeiten. Welche Variante besser ist, hängt davon ab, ob mir der schnelle Blick oder eine umfassende Nachverfolgung wichtiger ist.

Konkrete Tipps für einen besseren Kamera-Überblick

  • Mit der wichtigsten Kamera beginnen: Richte zuerst den Standort ein, den du am häufigsten kontrollieren wirst. So erkennst du sofort, ob der grundlegende Ablauf für dich funktioniert.
  • Ortsnamen statt Techniknamen verwenden: Eine verständliche Bezeichnung spart Zeit, wenn mehrere Kameras ähnliche Ansichten liefern.
  • Die Perspektive bewusst prüfen: Nach der Einrichtung solltest du nicht nur sehen, ob ein Bild erscheint, sondern auch, ob der relevante Bereich gut erkennbar ist.
  • Den Kontrollblick nicht mit Überwachung verwechseln: Die App erleichtert den Zugriff auf Kamerabilder, ersetzt aber keine durchdachte Sicherheitsplanung.

Der dritte Tipp wird oft unterschätzt. Ein Bild kann technisch vorhanden sein und trotzdem im Alltag wenig nützen, wenn der entscheidende Bereich zu klein, zu dunkel oder durch Gegenlicht schwer erkennbar ist. Die beste App kann eine ungünstige Kameraposition nicht korrigieren. Deshalb gehört die Prüfung des tatsächlichen Bildausschnitts für mich genauso zur Einrichtung wie die Anmeldung selbst.

Wo noch Reibung entstehen kann

Die größte mögliche Schwachstelle einer solchen Anwendung ist die Abhängigkeit vom Zusammenspiel mehrerer Komponenten. Wenn die Kamera nicht erreichbar ist, das Netzwerk schwankt oder das Mobilgerät Probleme mit der Verbindung hat, wirkt die App schnell unzuverlässig, obwohl die Ursache außerhalb der Oberfläche liegen kann. Das macht die Fehlersuche für weniger technikaffine Nutzer manchmal schwierig.

Auch die Erwartung an Geschwindigkeit sollte realistisch bleiben. Ein Kamerabild muss übertragen und dargestellt werden. Je nach Verbindung kann zwischen dem Öffnen der App und dem sichtbaren Bild ein Moment vergehen. Für einen normalen Kontrollblick ist das meist akzeptabel; bei einer Situation, in der jede Sekunde zählt, würde ich mich nicht allein auf eine mobile Ansicht verlassen.

Die reduzierte Ausrichtung ist zugleich Stärke und Grenze. Wer nur Kameras sehen möchte, erhält einen fokussierten Nutzen. Wer dagegen eine komplette Steuerung des Hauses in derselben Anwendung sucht, wird wahrscheinlich zusätzliche Werkzeuge benötigen. Das kann bedeuten, dass man zwischen mehreren Apps wechselt. Für mich ist das kein Fehler, solange man vor der Installation weiß, dass SUPERSIM nicht automatisch alle Aufgaben eines Smart-Home-Systems übernimmt.

Ein weiterer Punkt ist die Auswahl des passenden Geräts. Die App kann nur dann sinnvoll arbeiten, wenn die verwendeten Kameras und die eigene technische Umgebung miteinander funktionieren. Vor dem Einrichten mehrerer Geräte würde ich daher die Kompatibilität des konkreten Kameramodells prüfen und nicht allein davon ausgehen, dass jede Kamera im Haushalt automatisch eingebunden werden kann.

Wer besonderen Wert auf sehr ausführliche Einstellungen, tiefgehende Protokolle oder eine stark anpassbare Alarmverwaltung legt, sollte die Oberfläche mit den eigenen Anforderungen vergleichen. Ein übersichtlicher Ansatz ist nicht für jeden Nutzer ausreichend. Für den gelegentlichen Blick ist weniger oft mehr; für eine professionelle Überwachung kann weniger aber auch zu wenig sein.

Vergleich mit den üblichen Alternativen

Die naheliegendste Alternative ist die jeweilige Einzel-App des Kameraherstellers. Diese kann Vorteile bieten, wenn man ausschließlich ein bestimmtes Kamerasystem nutzt und alle herstellerspezifischen Funktionen an einem Ort braucht. SUPERSIM ist dagegen interessanter, wenn der zentrale Überblick wichtiger ist als eine möglichst tiefe Bindung an die Oberfläche eines einzelnen Herstellers.

Eine zweite Alternative ist eine umfassende Smart-Home-App. Sie kann Kameras gemeinsam mit anderen Geräten anzeigen und in größere Abläufe einbinden. Dafür ist sie häufig komplexer. Wenn ich nur prüfen möchte, was eine Kamera gerade zeigt, kann eine spezialisierte Anwendung schneller zum Ziel führen. Wenn ich dagegen Licht, Sensoren und Kameras in einem Ablauf verbinden möchte, kann die breitere Plattform besser passen.

Auch der Zugriff über einen Computer hat seine Berechtigung. Ein großer Bildschirm ist angenehmer, wenn man mehrere Ansichten länger beobachten oder Details vergleichen möchte. Für den kurzen mobilen Kontrollblick ist eine App jedoch praktischer, weil das Smartphone ohnehin griffbereit ist. Ich sehe SUPERSIM deshalb nicht zwingend als Ersatz für jede andere Lösung, sondern als bequemen Zugang für den täglichen, kurzen Zugriff.

Die richtige Wahl hängt damit weniger von einer allgemeinen Rangliste ab als vom eigenen Szenario. Ein Haushalt mit wenigen Kameras und dem Wunsch nach schneller Kontrolle braucht etwas anderes als ein Betrieb mit langen Überwachungszeiten, vielen Nutzern und umfangreichen Dokumentationsanforderungen.

Was ich vor der Nutzung prüfen würde

Vor dem produktiven Einsatz würde ich mir drei Fragen stellen. Erstens: Sind die eigenen Kameras für die App geeignet? Zweitens: Reicht der gewünschte Funktionsumfang wirklich für den Zweck? Drittens: Ist klar, wer Zugriff erhalten soll und welche Bereiche überhaupt überwacht werden müssen?

Die erste Frage verhindert unnötige Einrichtungsarbeit. Die zweite schützt vor falschen Erwartungen. Die dritte ist im Alltag besonders wichtig, weil ein Kamerasystem nicht nur eine technische Anschaffung ist. Es betrifft auch Privatsphäre, gemeinsame Räume und die Personen, die sich im Sichtfeld bewegen können.

Ich würde außerdem einige typische Situationen testen: den Zugriff zu Hause, den Zugriff über eine mobile Verbindung und den Wechsel zwischen mehreren Kameras. Nicht jede Umgebung fühlt sich gleich an. Wenn der Zugriff nur im heimischen Netzwerk zuverlässig funktioniert, ist das für manche Nutzer ausreichend, für andere aber ein entscheidender Nachteil.

Ebenso sinnvoll ist ein kurzer Test zu verschiedenen Tageszeiten. Eine Kameraansicht, die tagsüber gut verständlich ist, kann abends anders wirken. SUPERSIM zeigt das Bild an, aber die Qualität der eigentlichen Sicht hängt weiterhin von Kamera, Beleuchtung und Standort ab. Diese Prüfung liefert mehr praktische Erkenntnis als ein langer Blick auf allgemeine App-Beschreibungen.

Was bei kommenden Änderungen wichtig wäre

Bei einer etablierten Kamera-App würde ich künftige Änderungen vor allem danach beurteilen, ob sie den Kernzugriff verbessern. Eine neue Funktion ist nur dann wertvoll, wenn sie den Weg zum relevanten Bild verkürzt oder die Verwaltung mehrerer Kameras verständlicher macht. Zusätzliche Optionen sollten die Übersicht nicht unnötig belasten.

Für bestehende Nutzer ist außerdem entscheidend, dass vertraute Abläufe nicht ohne guten Grund komplizierter werden. Wer die App regelmäßig nutzt, möchte nach einer Aktualisierung nicht jedes Mal neu lernen, wo sich der wichtigste Kameraeintrag befindet. Eine behutsame Weiterentwicklung wäre aus meiner Sicht sinnvoller als eine rein optische Veränderung.

Ich würde bei zukünftigen Versionen besonders auf die Zusammenarbeit mit aktuellen Mobilgeräten, eine stabile Verbindung und eine klare Rückmeldung bei Verbindungsproblemen achten. Gerade bei Kameras ist verständliches Verhalten wichtiger als eine lange Funktionsliste. Wenn ein Bild nicht geladen wird, sollte möglichst klar sein, ob die Kamera, das Netzwerk oder die App selbst geprüft werden muss.

Die bisherige Laufzeit seit 2017 zeigt, dass SUPERSIM nicht als kurzfristiges Experiment betrachtet werden muss. Trotzdem sollten Interessierte die Anwendung mit dem heutigen eigenen Bedarf vergleichen. Eine lange Geschichte ist ein positives Zeichen für Beständigkeit, aber sie sagt allein nichts darüber aus, ob jede gewünschte moderne Funktion vorhanden ist.

Mein Urteil zur kostenlosen Kamera-App

Ich sehe SUPERSIM als praktische, fokussierte Lösung für Menschen, die ihre Kamerabilder ohne unnötigen Umweg im Blick behalten möchten. Der kostenlose Zugang senkt die Einstiegshürde, und die klare Ausrichtung auf Kameras macht die Anwendung leichter einzuordnen als viele überladene Smart-Home-Plattformen.

Meine Empfehlung gilt besonders dann, wenn du einen schnellen Kontrollblick brauchst, mehrere Kameras an einem Ort verwalten möchtest und keine vollständige Hausautomatisierung erwartest. Mit sinnvoll vergebenen Kameranamen, einer sorgfältig geprüften Perspektive und einem realistischen Verständnis der Netzwerkabhängigkeit kann die App im Alltag angenehm unaufdringlich funktionieren.

Ich würde sie dagegen nicht als alleinige Lösung für professionelle Sicherheitsanforderungen oder umfangreiche Automationen auswählen. In solchen Fällen sind herstellerspezifische Systeme oder größere Überwachungsplattformen möglicherweise geeigneter. Für den privaten Blick auf die eigenen Kameras bleibt SUPERSIM aber eine nachvollziehbare Option: nicht spektakulär, sondern nützlich, wenn genau dieser einfache Überblick gefragt ist.

Unterm Strich ist das eine App, die ihren Wert nicht durch möglichst viele Zusatzbereiche beweisen muss. Sie ist dann am stärksten, wenn ich schnell sehen möchte, was meine Kameras erfassen, ohne mich durch ein komplettes Smart-Home-System zu arbeiten. Wer einen unkomplizierten Kamera-Überblick sucht, sollte SUPERSIM ausprobieren und die eigene Gerätekompatibilität vor dem vollständigen Einrichten sorgfältig prüfen.

Highlights

  • Schnelle Aktivierung ohne komplizierte Einrichtung
  • Praktische Lösung für Reisen und kurzfristigen Datenbedarf
  • Tarife lassen sich bequem per Smartphone verwalten
  • Kein Besuch im Shop für Bestellung oder Aufladung nötig
  • Unterstützt eine flexible Nutzung ohne langfristige Vertragsbindung

Einschränkungen

  • Netzabdeckung und Geschwindigkeit hängen stark vom Standort ab
  • Nicht jeder Tarif ist für regelmäßige Vielnutzer ausreichend
  • Zusatzkosten können bei Überschreitung des Datenvolumens entstehen
  • Kompatibilität mit älteren Geräten oder gesperrten Handys prüfen
  • Kundenservice ist möglicherweise nicht jederzeit persönlich erreichbar

Häufig gestellte Fragen

Was ist SUPERSIM und wofür kann ich die App verwenden?

SUPERSIM ist eine mobile Anwendung rund um SIM-Karten- und Mobilfunkdienste. Je nach Anbieter und Region können Nutzer damit beispielsweise Informationen zu ihrem Tarif abrufen, die Nutzung verwalten, Guthaben oder Optionen kontrollieren und auf bestimmte Servicefunktionen zugreifen. Vor dem Download sollten Sie prüfen, ob SUPERSIM mit Ihrem Mobilfunkanbieter, Ihrer SIM-Karte und Ihrem Smartphone kompatibel ist.

Ist SUPERSIM kostenlos und entstehen zusätzliche Kosten?

Der Download von SUPERSIM kann kostenlos angeboten werden, dennoch bedeutet das nicht automatisch, dass alle enthaltenen Leistungen gratis sind. Je nach Funktion können Kosten durch Mobilfunkoptionen, Käufe, Premiumdienste oder die Nutzung mobiler Daten entstehen. Lesen Sie deshalb vor der Aktivierung eines Angebots die Preisangaben sorgfältig und kontrollieren Sie, ob Ihr Tarif zusätzliche Gebühren berechnet.

Welche Voraussetzungen gelten für die Nutzung von SUPERSIM?

Für die Nutzung von SUPERSIM benötigen Sie in der Regel ein kompatibles Android- oder iOS-Gerät, eine aktive Internetverbindung und möglicherweise eine bestimmte SIM-Karte oder einen unterstützten Mobilfunkvertrag. Einige Funktionen können außerdem eine Registrierung, eine Telefonnummer, eine E-Mail-Adresse oder eine Bestätigung per SMS voraussetzen. Die tatsächliche Verfügbarkeit hängt vom Land und vom jeweiligen Anbieter ab.

Wie sicher sind meine persönlichen Daten bei SUPERSIM?

Da SUPERSIM möglicherweise auf Kontodaten, Telefonnummern, Tarifinformationen oder Nutzungsdaten zugreift, sollten Sie die Datenschutzbestimmungen vor der Installation aufmerksam lesen. Prüfen Sie außerdem die angeforderten Berechtigungen und vergeben Sie nur Zugriffe, die für die gewünschten Funktionen notwendig sind. Verwenden Sie ein starkes Passwort und vermeiden Sie die Anmeldung über unsichere öffentliche WLAN-Netzwerke.

Was kann ich tun, wenn SUPERSIM nicht funktioniert oder meine SIM-Karte nicht erkannt wird?

Wenn SUPERSIM Probleme verursacht, starten Sie zunächst die App und das Smartphone neu und prüfen Sie, ob eine stabile Internetverbindung besteht. Aktualisieren Sie anschließend die Anwendung und kontrollieren Sie, ob Ihre SIM-Karte sowie Ihr Mobilfunkanbieter unterstützt werden. Falls die Anmeldung, Verifizierung oder Erkennung weiterhin fehlschlägt, wenden Sie sich an den offiziellen SUPERSIM-Support oder Ihren Anbieter.

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Anton Seissiger GmbH
Veröffentlicht
31.01.2017

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